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Korg

Korg Synthesizer, Workstations und elektronische Tasteninstrumente

Elektronische Musikinstrumente von Korg finden sich in zahlreichen Bereichen der Tasteninstrumente und des passenden Zubehörs. Der japanische Hersteller zählt zu den prägenden Unternehmen der Analog-Synthesizer-Ära und entwickelt seit Jahrzehnten innovative Instrumente – vom kompakten Synthesizer bis zur leistungsfähigen Music Workstation für Studio, Bühne und Entertainment.

Viele analoge Korg-Synthesizer genießen heute Kultstatus. Gleichzeitig versteht es das Unternehmen, klassische Schaltungskonzepte und charakteristische Klangideen in moderne Instrumente zu übertragen. Dadurch verbindet Korg die Tradition der analogen Klangerzeugung mit zeitgemäßer Bedienung, digitalen Technologien und flexiblen Anschlussmöglichkeiten. Weiterlesen…

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Korg: vom MiniKorg bis zur modernen Music Workstation

Seit 1973 entwickelt Korg Synthesizer. Einige der frühen analogen Instrumente prägten den Klang ihrer Zeit maßgeblich. Dazu gehören beispielsweise die Modelle der PS-3000-Serie, die heute zu den seltenen und begehrten Vintage-Synthesizern zählen.

Den Anfang machte der MiniKorg 700, Korgs erster monophoner Synthesizer. Das Instrument kam auf zahlreichen Produktionen aus Synth-Pop und elektronischer Musik zum Einsatz, unter anderem bei The Human League sowie bei Künstlern wie Kitaro und Vangelis. Noch bekannter wurde der Ende der 1970er-Jahre vorgestellte Korg MS-20, dessen vielseitiger Klangcharakter auf zahlreichen Alben zwischen Synth-Pop, New Wave und experimenteller Elektronik zu hören ist.

Weitere wichtige Instrumente dieser Zeit waren der sechsstimmige Korg Polysix und der vierstimmige Korg Mono/Poly. Beide Modelle stehen beispielhaft für die eigenständige analoge Klangästhetik, mit der Korg die Entwicklung polyphoner Synthesizer mitprägte.

Vom microKORG bis zu Volca und Minilogue

In den 2000er-Jahren stellte Korg mit dem microKORG einen kompakten Analog-Modeling-Synthesizer vor, der durch seine direkte Bedienung, sein charakteristisches Design und sein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis zu einem der erfolgreichsten Synthesizer seiner Klasse wurde.

Analoge und virtuell-analoge Klangerzeugung gehören bis heute zu den wichtigsten Merkmalen der Marke. Vom kompakten monotron über die Volca-Serie bis zum polyphonen Minilogue greifen viele aktuelle Instrumente Gestaltungsideen und Schaltungskonzepte der 1970er-Jahre auf. Teilweise kommen dabei Schaltungselemente zum Einsatz, die an die Technik des MS-20 erinnern.

Korg MS-20 mini und ARP Odyssey

Mit dem MS-20 mini und dem neu aufgelegten ARP Odyssey brachte Korg zwei bekannte Analog-Synthesizer in kompakter Form zurück. Die verkleinerten Instrumente orientieren sich klanglich und konzeptionell eng an den historischen Vorbildern, ergänzen diese jedoch um moderne Anschlüsse wie MIDI, USB und CV/Gate.

Dadurch lassen sich die charakteristischen Sounds der Originale in aktuelle Studio- und Live-Setups integrieren, ohne auf zeitgemäße Steuerungs- und Verbindungsmöglichkeiten verzichten zu müssen.

Von der Korg M1 bis zu modernen Workstations

Auch bei der Entwicklung digitaler Synthesizer setzte Korg wichtige Meilensteine. Die 1988 vorgestellte Korg M1 gilt als eine der ersten erfolgreichen Music Workstations und verband Klangerzeugung, Effekte, Sequencer und Performance-Funktionen in einem einzigen Instrument.

Dieses Konzept wird bis heute in unterschiedlichen Leistungsklassen fortgeführt. Moderne Korg-Workstations verbinden Sampling, Analog Modeling, Wave Sequencing, FM-Synthese und Physical Modeling mit umfangreichen Sequencing- und Performance-Funktionen. Damit eignen sie sich sowohl für die Musikproduktion als auch für den professionellen Live-Einsatz.

Korg Instrumente für Studio, Bühne und kreative Performance

Korg entwickelt elektronische Instrumente und Musikwerkzeuge für sehr unterschiedliche Anwendungsbereiche. DJs und Live-Performer nutzen direkt bedienbare Effektgeräte wie das Kaoss Pad oder den Kaossilator. Kompakte Instrumente wie der monotron ermöglichen mobile Klangexperimente, während Gitarristen und Bassisten auf Effektgeräte und Multieffekte der Marke zurückgreifen können.

Für Entertainer und Alleinunterhalter bietet Korg leistungsfähige Arranger-Keyboards mit umfangreichen Begleitfunktionen, Sounds und Styles. Damit deckt das Unternehmen ein breites Spektrum ab – von kompakten Klangwerkzeugen bis zu umfassenden Produktions- und Performance-Systemen.

Die Geschichte von Korg

Die Geschichte des Unternehmens begann 1962, als Tsutomu Kato und Tadashi Osanai in Japan die Firma Keio Electronic Laboratories gründeten. Osanai, selbst Akkordeonspieler, suchte nach einer musikalisch flexibleren Alternative zu den damals verfügbaren Rhythmusmaschinen.

Mit der Donca-Matic entwickelte das Unternehmen eine frühe elektromechanische Rhythmusmaschine. Einige Jahre später bat der Ingenieur Fumio Mieda Tsutomu Kato darum, ein elektronisches Keyboard zu bauen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein programmierbares Tasteninstrument. Der spätere Markenname Korg verbindet den Namen Kato mit dem Begriff Orgel.

Seitdem steht Korg für eigenständige elektronische Instrumente, innovative Bedienkonzepte und die Verbindung historischer Synthesizer-Technik mit modernen Produktions- und Performance-Möglichkeiten.