Kanal-Struktur: Oszillator mit weißem Rauschen (mischbar), Pitch-Hüllkurve (Up/Down schaltbar), Decay-Hüllkurve für den VCA, Impact Click
Effekt/Global-Sektion mit Overall-Pitch, LFO (Rechteck- oder Sinus-Wellenform, 2 Geschwindigkeitsbereiche) und Sample & Hold
Kanäle via MIDI, USB, Mikrofon & Analog Sequenzer triggerbar
einstellbare Empfindlichkeit für die Triggereingänge (Mic Sens)
4 Mikrofon/Trigger-Eingänge mit Thru-Ausgängen
4 Einzelausgänge mit kleiner Klinke
Mix-Ausgang mit großer und kleiner Klinke
Pitch Pedal Eingang mit großer und kleiner Klinke
Decay Kill-Eingang
MIDI In & Thru
USB MIDI
This Analog Synth Will Blow Your Mind - Behringer BDS-3!
Der S/BDS-3 früher und heute
Der BDS-3 von Behringer ist ein Clone der Simmons SDS-3, einem vierkanaligen, analogenPercussion Synthesizer aus dem Jahr 1978. Das Original befand sich in einem deutlich größeren Gehäuse und bot sämtlichen, größer dimensionierten Bedienelementen einschließlich der Lautstärkefader mehr Platz. Zudem war das Original von einem stabilen Holzrahmen umgeben, so wie es bei vielen Instrumenten aus der damaligen Zeit Standard war. Durch die Veränderung des Formfaktors war es Behringer möglich, den BDS-3 im bewährten Desktop-Gehäuse unterzubringen, wodurch es mit optional erhältlichen Rackohren in ein 19” Rack montiert werden kann und sogar als 70 TE Modul im Eurorack Modularsystem einbaubar ist.
Analoges Quartett mit Sidekick
Der Behringer BDS-3 besteht aus vier gleichartig aufgebauten Synthesizer-Kanälen, die jeweils einstimmig spielbar sind. Jeder Percussion-Kanal besteht aus einem Oszillator und weißem Rauschen, das Pegelverhältnis zwischenbeiden Klangquellen ist mischbar. Impact Click wirkt sich auf die Attack-Phase aus und fügt den Sounds ordentlich Punch hinzu. Zur Modulation der Tonhöhe gibt es eine Up/Down Pitch-Hüllkurve. Das Ausklingverhalten des VCAs wird mit der Decay-Hüllkurve eingestellt. Allein mit diesen Möglichkeiten ergeben sich jede Menge Kick Drums, Snares, HiHats und andere analogePercussion Sounds, die mit dieser überschaubaren Architektur auskommen.
Der Bereich ganz rechts auf dem Panel ist die Effekt/Global-Sektion. Hier hilft ein genauer Blick auf die beiden roten „Linien“ um zu verstehen, was wo passiert. Die obere Linie umrahmt den Overall-Pitch Fader und führt zu den Pitch-Reglern der vier Kanäle. Damit wird das Gesamt-Tuning für alle Kanälezugleich eingestellt; dies kann manuell oder mit einer externen Steuerspannung über den Pitch Pedal-Eingang erfolgen. Die untere rote Linie umfasst den internen LFO mit seinen beiden Wellenformen Rechteck und Sinus und die Sample & Hold Schaltung und führt zu den Effect Reglern und Schaltern der vier Kanäle. Der LFO und die S&H wirken übergeordnet auch die vier Kanäle ein; je Kanal kann man separat einstellen ob LFO und/oder S&H sich auf die Tonhöhe auswirken; der Anteil vom LFO ist zudem einstellbar. Hierdurch erweitert sich die die Klangpalette um knallige Elektro-Zaps, FM-artiges, atonale Klänge, Walking-Basslines, Piu, Whoop, Glocken und alles mögliche, was man im Electronic-Kontext einer 909 oder 808 untermischen könnte.
Elektronische Drums ohne Sequenzer?
Genau, denn anno 1978 sah das Konzept vor, den SDS-3 mit vier Mikrofonen und/oder Trigger-Pads als Erweiterung der Klangpalette im Schlagzeug-Setup zu spielen. Behringer’s Adaption gibt sich da weitaus flexibler. Zum einen lässt sich der Drum Synthesizer dank einstellbarer Empfindlichkeit für die Triggereingänge mit Trigger-Pads, Mikrofonen oder einem Sequenzer aus dem Eurorack-Modularsystem wie z.B. dem Behringer RS-9 auslösen, zum anderen auch ganz klassisch mit den Trigger-Ausgängen der Behringer Drumcomputer RD-6, RD-8 MkII und RD-9bzw. Roland TR-x0x / Din Sync RE-x0x. Triggern über MIDI und USB steht selbstverständlich auch zur Wahl.
Herstellerinformationen
Music Tribe DE1 GmbH Otto-Brenner-Strasse 4a 47877 Willich Germany legal@musictribe.com
Ich hatte vor vielen Jahren ein SDS-8, ein SDS-V und zuletzt ein SDS-200, das mir von allen am besten gefiel. Mit dem Behringer bekomme ich nun alle für mich wichtigen Sounds in wirklich guter Klangqualität hin. Ich freue mich sehr, endlich wieder den klassischen Simmons-Sound einsetzen zu können!
Wahnsinn was Behringer sich da mal wieder geleistet hat! Es ist der Hammer. Eigentlich sollte man 2 gleichmal davon kaufen! Wer ein Drumset damit aufbauen möchte sollte das einfach machen. Für 80ties Fans dringed empfohlen. Der Sound ist TOP und ehrlich gesagt unnachahmlich. Er reagiert sehr dynamisch auf das Spiel mit Triggern. Aber auch über Midi kein Problem oder ein Drummachine mit Einzelausgängen lässt sich anschliessen und dann gehts rund! Für alle RAP Fans dringend zu empfehlen und auch ganz andere Musikgeneres, ein Mußt have vom Robinhood der Musikaneten - Ulli
Muss schon sagen der Drumsynth passt gut in meine Sammlung. Wollte zwar keinen Behringer mehr ins Haus holen, konnte hier aber nicht wiederstehen. Sound, Verarbeitung und Preis passt hier sehr gut.
Behringer haut mich um! Früher belächelt heute einfach nur noch genial. Der sound ist schon sehr individuell und hitverdächtich! Ich nutze es in Verbindung mit dem Modular System und biege an den sounds noch weiter.
Sound
Features
Bedienung
Verarbeitung
Preis/Leistung
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