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Mit Time Machine liefert Safari Audio ein Effekt-Plug-in, das den Klangcharakter ganzer Aufnahmejahrzehnte auf einen Klick verfügbar macht. Statt nur einen simplen LoFi-Effekt zu liefern, kombiniert das Plug-in dekadenspezifische Filter, Sättigung, Kompression und authentische Noise-Aufnahmen zu vier klar unterscheidbaren Klangprofilen. So wird aus einer modernen Spur in Sekunden ein Signal mit historischem Flair, mehr Patina und genau der Portion Charakter, die sterile Produktionen oft vermissen lassen.
Der besondere Reiz von Time Machine liegt darin, dass hier nicht einfach pauschal degradiert wird. Jede Ära wurde mit einem eigenen klanglichen Ansatz gestaltet, damit die Ergebnisse musikalisch und bewusst wirken statt beliebig kaputt. Ob du nur etwas Vintage-Farbe ergänzen oder eine Spur hörbar in eine andere Zeit versetzen willst, Time Machine macht genau das schnell, direkt und ohne komplizierten Workflow.
Gerade bei Drums, Vocals, Keys, Gitarren, Samples, Loops und kompletten Bussen kann das enorm spannend sein, wenn ein Mix mehr Kontrast, Geschichte oder Stilgefühl bekommen soll.
Der 1950s-Modus orientiert sich an frühen Produktionsästhetiken mit stärker fokussiertem Frequenzbild und einer reduzierten, bewusst charaktervollen Wiedergabe. Ideal für Sounds, die enger, älter und unmittelbarer wirken sollen.
Mit dem 1960s-Modus kommt mehr Wärme und musikalische Rundung ins Spiel. Dieser Bereich eignet sich hervorragend für Produktionen, die nach klassischem Retro-Charme, Bandmaschinengefühl und nostalgischer Studiofarbe verlangen.
Der 1970s-Modus bringt eine sattere, oft etwas kräftigere Färbung mit. Hier geht es stärker um Dichte, Körper und eine deutlich wahrnehmbare Vintage-Signatur, die vor allem auf Drums, Keys und Gruppen sehr schön funktionieren kann.
Mit dem 1980s-Modus wird der Klang moderner, markanter und teilweise bewusst stylisierter. Das ist besonders interessant, wenn Signale etwas mehr Eigenleben, Kante und charmante Unsauberkeit bekommen sollen, ohne unmusikalisch zu wirken.
Jeder Modus arbeitet mit einer eigenen Kombination aus Filterung, Sättigung und Kompression, die auf das jeweilige Jahrzehnt abgestimmt ist. Dadurch entstehen keine austauschbaren Preset-Varianten, sondern echte unterschiedliche Klangreaktionen. Genau das macht Time Machine so nützlich, weil jede Epoche ihre eigene Gewichtung von Präsenz, Begrenzung, Dichte und Patina mitbringt.
Ein besonders starkes Detail sind die authentischen Noise-Samples, die für jede Epoche passend aufgenommen wurden. Dieses Rauschen wirkt nicht wie ein generischer Effekt, sondern wie ein echter Bestandteil des Klangbilds. Gerade bei Übergängen, Intros, Samples oder bewusst stilisierten Produktionen sorgt das für deutlich glaubwürdigere Retro-Vibes.
Trotz des starken Vintage-Fokus bleibt die Bedienung modern und direkt. Mit Compression Dry/Wet lässt sich die Dynamikbearbeitung präzise dosieren, während Input Drive und Output Trim bei Pegel und Färbung helfen. Über den Blend-Regler kann das bearbeitete Signal sauber mit dem Original gemischt werden. So funktioniert Time Machine sowohl für offensichtliche Retro-Effekte als auch für subtilere Veredelung, bei der nur ein Hauch von Zeitreise in der Spur landen soll.
Mit Auto Gain bleibt die wahrgenommene Lautheit beim Bearbeiten stabiler. Das ist besonders hilfreich, weil sich Vintage-Färbungen so besser nach Klang statt nach Lautstärkeunterschieden beurteilen lassen.
Time Machine ist ideal für Produzenten, Sounddesigner und Musiker, die historische Klangfarben, LoFi-Ästhetik oder bewusste Kontraste zu modernen HiFi-Spuren suchen. Das Plug-in passt hervorragend zu Soul, Indie, Hip-Hop, LoFi, Pop, Retro-Sounddesign und experimentellen Produktionen, in denen ein Sound nicht einfach sauber, sondern erinnerungswürdig wirken soll.
Formate
MacOS VST3 / AU / AAX
Windows 64-Bit VST3 / AAX
Prozessor
1 GHz Intel Dual Core oder AMD-Äquivalent
RAM
mindestens 4 GB
Betriebssysteme
Mac OS X 10.15 oder neuer
empfohlen macOS 11 oder neuer
Windows 8 oder neuer
Spannend an Time Machine ist, dass das Plug-in nicht einfach nur schlechter klingen will. Es versucht nicht, Audio stumpf zu degradieren, sondern übersetzt die Eigenheiten ganzer Aufnahmejahrzehnte in einen schnellen kreativen Workflow. Genau deshalb eignet es sich nicht nur für offensichtliche Retro-Effekte, sondern auch als feines Tonwerkzeug, wenn ein moderner Mix etwas mehr Seele, Kontrast und Geschichtengefühl braucht.
Safaripedals Time Machine License Code