
Bastl Instruments hat sich für den Nachfolger „SP2“ des Softpop Synthesizers einiges einfallen fallen. Die zahlreichen Kippschalter des Vorgängers sind stattlichen 37 Patchbuchsen gewichen, damit wurde die Flexibilität beim Sounds basteln erhöht und die Spannungen und Signale sind mit denen des Eurorack-Modularsystems kompatibel. Als Vater im Geiste des Softpop SP2 nennt Bastl das von Rob Hordijk entwickelte Eurorackmodul „Benjolin“, das in Punkto Interaktion und Klanggestaltung ebenso einmalig ist. Als Blickfang haben die Entwickler eine illuminierte Halbkugel für psychedlische Inspiration auf dem Bedienfeld platziert.
Der Sound des Bastl Softpop 2 wird durch einen analogen Triangle Core Oszillator mit Rechteck inkl. PWM und Dreieck Wellenform erzeugt. Dieser kann mit dem resonanten Multimode-Filter (Lowpass, Bandpass, Highpass) bearbeitet und mit dem Verzerrer (Pop!) nochmal ordentlich aufgepumpt werden. Dank des normalisierten Signalwegs erklingt der Synthesizer schon ohne gesteckte Patchkabel. Der Audioeingang verwandelt das Instrument in ein tendenziell drastisches Tool zum Bearbeiten externer Sounds. Insgesamt liegt der klangliche Fokus auf experimentellen bis chaotischen Sounds, solchen mit eher krachigem Charakter und echten Bass-Monstern. Zur Modulation der elektronischen Klänge tragen Hüllkurven, ein LFO, Crossfader, Sample & Hold und in einem nicht unerheblichen Ausmaß der Sequenzer bei. Dieser hat ebenso einige Verbesserungen erfahren und speichert nun satte 64 Pattern. Die Pattern sind acht Schritte lang, beinhalten Tonhöhe,

Das Gerät hat seinen ganz eigenen Sound. Hart, soft, bitreduziert, FX, alles extrem harmonisch/ Astral haha. Die Lernkurve ist steil aber lohnenswert. Super Teil Standalone/ für Leute mit Eurorack.