Manatee ist der vierte Synthesizer von Fred’s Lab und komplett digital aufgebaut. Er bietet vier Parts, die sich gleichzeitig spielen lassen, und insgesamt 16 Stimmen. Die Bedienung ist schnell verinnerlicht, und das robuste Gehäuse vermittelt sofort Vertrauen. Auch klanglich zeigt sich die hohe Qualität: Die 24‑Bit‑DACs liefern einen sauberen, detailreichen Output.
Der Manatee steht offen zu seinem digitalen Wesen – und genau das macht seinen Sound aus. Er klingt eigenständig, charmant und besitzt eine klare, moderne Präsenz. Für eigene Klänge stehen 300 Speicherplätze bereit, dazu 32 Multisets, die komplette Vier‑Part‑Setups
Mit vollständigem MIDI‑Support lässt sich der Synth perfekt in DAWs oder Sequencer einbinden. Polyphoner
Die digitale Klangerzeugung für eine einzelne Stimme macht den Anfang mit dem Oszillator-Block, der im Manatee Spectral Generator genannt wird. Dieser erzeugt einen wohlklingenden Synthese-Mix aus Virtual Analog, Waveform und 2-Operator FM. Mit einer überschaubaren Anzahl von Parametern wird ein obertonreiches Spektrum geschaffen, das vielseitig manipulierbar und vor allem modulierbar ist. Ergänzt wird der Spectral Generator durch den Sub-Oscillator, der aufgrund verschiedener Wellenformen
Der Algorithmus des resonanten
Der letzte Bestandteil eines Sounds ist die Overdrive-Sektion. Hier geht es dem aufwendig generierten Sound an den Kragen. Die analog klingenden Verzerrer-Modelle reichen von leichter Sättigung über Röhren-Overdrive bis hin zu aggressiven Varianten wie Clipping und Bitcrush. Es profitieren wohl sanfte Pad Sounds aber auch harte Acid-Bässe von dem Möglichkeiten der Overdrive-Sektion.
Letztendlich landen alle vier Parts in der Mixer-Sektion; hier warten ein Delay-Effekt mit Mono-, Pingpong- oder Stereo-Mode einschließlich BPM-Sync, ein Equalizer mit Cut-, Boost- oder Shelf-Modi sowie der sehr gut klingende Insert Reverb nur darauf, den Sounds den letzten Schliff zu geben.
Die Meta-Hüllkurven teilen sich ihre Attack-, Sustain- und Release-Parameter, während jede Abklingstufe unabhängig ist. Die Hüllkurvenstufen können ein- und ausgeschaltet werden, so dass eine Vielzahl von Formen möglich ist, von einer vollständigen ADSR bis zu einem einfachen Gate. Die Parameter
Mit den frei zuweisbaren Custom LFOs, von denen es zwei je Stimme und einen je Part gibt, hat Fred’s lab etwas besonderes geschaffen: mit stattlichen 16 Wellenformen, die frei laufen können oder zur
Zur Vervollständigung des Modulationsglücks ist eine Modulationsmatrix mit drei Slots implementiert, in der Modulationsquellen wie


Fred´s Lab ManateeSieht optisch groß aus , ist Laptopkompatible und hat "sehr gute Möglichkeiten" .Der Klang ist gut ,aber bei schnellen Änderungen, alias Filterfahrten und LFOs Drehungen sind hörbare -Artefakte vorhanden . Man muss die Potis etwas langsamer, modulieren , dann kommt man auf seine " Kosten ".
Eine USB -Anbindung wäre auch förderlich gewesen .
Aber es ist Halt eine Manufaktur ICH AG !
Der Manatee hat eine Lernkurve, also muss man etwas mehr Zeit investieren. Dafür wird man aber belohnt.
