Die GPCRSG aus der beliebten Roadserie vom Traditionshersteller Martin aus Nazareth, Pennsylvania ist eine Allrounder Grand Performance, die sowohl auf der Bühne, als auch rein akustisch eine gute Figur abgibt. Dementsprechend kommt diese vollmassive Grand Performance mit einer Sitka-Fichtendecke auf einem Mutenye-Korpus und resoniert damit mit straffen und vollen Bässen, vokalen Mitten und brillanten Höhen. Mit diesen Klangeigenschaften eignet sich die Martin GPCRSG ideal für eine kraftvolle Gesangsbegleitung mit Strumming oder Flatpicking. Darüber hinaus liefert das flache Performing Artist Halsprofil eine weiche Bespielbarkeit, während verchromte Druckguss-Mechaniken für ein präzises Tuning und Stimmstabilität sorgen. Für die Bühnentauglichkeit sorgt der Fishman Sonitone Pickup, der den Sound der Gitarre mit harmonischer Ausgewogenheit natürlicher Dynamik wiedergibt. Nicht zuletzt ist bereits ein original Martin Koffer im Lieferumfang enthalten.

Martin Guitars GPCRSGIch habe mich nach einigen Tests im Store für die GPCRSG entschieden. Vor allem der klangliche Unterschied zur GPC2XAE hat mich in Anbetracht der fast 800€ Preisunterschied interessiert. Der war allerdings schon nach 2 Akkorden mehr als deutlich.
Die GPCRSG ist sehr hochwertig verarbeitet, die Saitenlage ist schlichtweg perfekt. Sie spielt sich im Prinzip von selbst. Ich hatte bereits einige Diskussionen, ob die Hochglanzoptik jetzt schön ist oder nicht. Ich finde: JA! Sie ist auch unter widrigen Umständen (gefühlt 40° C bei 98% relativer Luftfeuchtigkeit im Festzelt) stimmstabil - was ich in dieser Preisklasse allerdings auch erwarte.
Klanglich ist die Gitarre sehr ausgewogen. Alle Frequenzbereiche werden gleichmäßig abgedeckt, so dass sich ein sehr angenehmer, warmer Ton ergibt (Martin eben...). Man hat fast das Gefühl, sie würde singen. Auch der Fishman Sonitone macht eine sehr gute Figur über die PA. Ich empfehle allerdings, etwas mit dem Tone-Regler (wie der Volume-Regler über das Schallloch leicht zugänglich) zu experimentieren.
Durch den etwas kleineren und flacheren Korpus liegt sie meiner Meinung nach beim Spielen deutlich besser im Arm als die Dreadnought, die ich vorher gespielt habe.
Insofern gibt es von mir eine vollumfängliche Kaufempfehlung, auch, wenn das gute Stück schon echt teuer ist. Für Einsteiger, oder Leute, die nur zuhause spielen, finden sich sicherlich günstigere Varianten.
Optisch sehr schlicht, bzgl. Verarbeitung hat es ein zweite Ausführung gebraucht, bzgl. "made in mexiko" hatte ich nach dem ersten Test Bedenken, ... aber der Klang ... wow, da kann man sich reingraben um den Klang zu gestalten (Fingerpicking/Strumming), für die 1111 Euro eine seeehr runde Sache im Vergleich zu anderen Marken in dieser Liga... Bespielbarkeit, Hals, Verarbeitung Bundstäbchen, Klang über alle Lagen ... zum Listpreis und zum Preis des Nachfolgemodells ... meine erste Martin begeistert mich, in Reviews oft vernachlässigt: achtet auf die Sattelbreite, die ihr braucht und das Halsfinish (satiniert/lackiert)! Kann ich zum Sonderpreis inkl. Koffer hier nur empfehlen!