Clavia entwickelt unter dem Markennamen Nord elektronische Musikinstrumente für Bühne, Studio und professionelle Live-Performance. Die Geschichte des schwedischen Herstellers begann 1983 mit dem Digital Percussion Plate 1, einem dynamisch spielbaren Drum-Pad mit gesampelten Klängen, aus dem später die Marke ddrum hervorging.
Heute ist Clavia vor allem für die charakteristisch roten Nord Synthesizer, Stage Pianos, Orgeln und Percussion-Synthesizer bekannt. Instrumente wie Nord Lead, Nord Electro, Nord Stage und Nord Piano verbinden eigenständige Klangkonzepte mit direkter Bedienung und hoher Bühnentauglichkeit. Weiterlesen ...

Die Geschichte von Clavia begann 1983, als Firmengründer Hans Nordelius das Digital Percussion Plate 1 entwickelte. Das DPP1 gehörte zu den ersten dynamisch spielbaren Schlagzeug-Pads mit gesampelten Klängen und wurde schnell zu einem Erfolg.
Aus den weiteren Entwicklungen im Bereich elektronischer Percussion entstand die Marke ddrum. Die Instrumente zeichneten sich unter anderem durch Pads mit echten Fellen und ausgeprägten Rändern aus und boten Schlagzeugern ein besonders direktes und differenziertes Spielgefühl.
1995 präsentierte Clavia mit dem Nord Lead seinen ersten Synthesizer. Das Instrument gehörte zu den prägenden Modellen der virtuell-analogen Synthese und verband digitale Klangerzeugung mit einer übersichtlichen Bedienoberfläche, die sich am direkten Zugriff klassischer Analogsynthesizer orientierte.
Der charakteristische Klang und die intuitive Programmierung machten den Nord Lead schnell zu einem beliebten Instrument für Studio und Bühne. Die Serie wurde in mehreren Generationen weiterentwickelt und um unterschiedliche Synthese- und Performance-Funktionen ergänzt.
Mit dem 1997 vorgestellten Nord Modular übertrug Clavia das Prinzip eines modularen Synthesizers in eine digitale Umgebung. Anwender konnten komplexe Synthesestrukturen am Computer erstellen und anschließend über die Hardware spielen und bearbeiten.
Das Konzept verband flexible Software-Programmierung mit der direkten Kontrolle eines eigenständigen Instruments und eröffnete umfangreiche Möglichkeiten für experimentelles Sounddesign, Modulation und individuelle Signalwege.
Mit dem ersten Nord Electro begann 2001 eine bis heute erfolgreiche Instrumentenreihe. Die kompakten Keyboards verbinden klassische elektrische Pianos, Orgelklänge und weitere bühnentaugliche Sounds mit geringem Gewicht und einer direkten Bedienung.
Weitere Instrumente wie die Orgelmodelle der C-Serie und die Nord Piano-Reihe erweiterten das Sortiment um spezialisierte Lösungen für Pianisten und Organisten. Viele dieser Klangkonzepte und Bedienfunktionen flossen später in die vielseitige Nord Stage-Serie ein, die Piano-, Orgel- und Synthesizer-Sektionen in einem Performance-Keyboard vereint.
Die Nord-Lead-Serie wurde über mehrere Generationen fortgeführt. Unterschiedliche Modelle kombinierten virtuell-analoge Klangerzeugung mit erweiterten Modulationsmöglichkeiten, FM-orientierten Funktionen und praxisgerechten Performance-Features.
Mit dem Nord Wave verband Clavia Synthese und Sample-Wiedergabe in einem Instrument. Die Nord Drum-Modelle richten sich dagegen an Drummer, Percussionisten und Produzenten, die elektronische Percussion-Sounds dynamisch spielen und gezielt formen möchten.
Aus einer kleinen Werkstatt entwickelte sich Clavia zu einem international bekannten Hersteller professioneller Tasten- und Percussion-Instrumente. Die auffälligen roten Gehäuse sorgen für einen hohen Wiedererkennungswert, während direkte Bedienoberflächen, transportfreundliche Konstruktionen und eigenständige Klangkonzepte die Instrumente besonders für den Live-Einsatz interessant machen.