
Das Fender Reflecting Pool präsentiert sich als äußerst umfangreiche Schaltzentrale für klassische Delay- und Reverb-Effekte. Das mit einem leistungsstarken DSP bestückte Pedal unterteilt sich in eine Reverb- und eine Delay-Sektion und bietet jeweils drei verschiedene Effekttypen mit drei zusätzlichen Variationen. An Hall-Sounds stehen mit den Modes Hall, Room und Special neben klassischen Reverb-Effekten auch experimentelle Raumsounds zur Verfügung, während der Delay-Effekt entweder digital,
Der Shimmer klingt toll, einen normalen Reverb einzustellen den ich mag war etwas schwierig aber am Ende war ich doch sehr überzeugt :). Die Delay Seite ist großartig und hat super viele Features, wahrscheinlich sogar zu viele für mich :-)
Ich habe das Pedal zurückgeschickt, weil die Switches einfach so schwergängig sind. Manchmal trete ich 5 mal nacheinander drauf und der Effekt ist immer noch nicht an. Tap Tempo konnte ich daher auch gar nicht benutzen, weil jeder zweite Tap gar nicht erkannt wurde.
Sehr schade, hätte das Pedal gerne behalten :-(
Das Gerät bietet für den Kurs einen sehr hochwertigen HiFi-Sound. In meinem Setup ist das Reverb/Delay in den Effektweg des Sub-Mixers für einige Synths eingeschleift. Eine echte Alternative zu den Strymon-Pedalen, von denen man dann ja Reverb und Delay bräuchte.
Schon die für das Pedal gewählte Farbe ist eine Ansage an die teurere Konkurrenz von S**mon. ;-)
Abgesehen von der sehr guten Klangqualität überzeugt das Reflecting Pool überzeugt vor allem dadurch, dass man sich bei der Verschmelzung zweier Geräte (Reverb + Delay) in einem für eine Auswahl an Variationen entschieden hat, die ein breites Feld für z. B. Ambient-Gitarre abdeckt. Natürlich sind die Möglichkeiten mit zwei spezifischen Geräten u. U. umfangreicher, aber als 1) kompakter/platzsparender Kompromiss, 2) mit intutitiver Bedienung und 3) robustem Bau ist das Reflecting Pool womöglich (noch) nicht zu toppen.
Kritikpunkte:
1. die maximale Delay-Zeit könnte in dieser Preisklasse ruhig länger sein;
2. die Speisung des Geräts lässt sich - ähnlich den BOSS-Pedalen, z. B. - nicht ausschalten;
3. die Füßschalter sind etwas schwergängig - vor allem beim Tap-Schalter würde man sich eine leichtgängigere Funktion wünschen.